Apr 192018
 

Die Vögel singen und das Frühjahr erwacht. Die ersten beginnen zu brüten. Am vergangenen Sonnabend gönnte ich mir trotz Regen den morgendlichen Luxus einer Vogelwanderung mit dem örtlichen NABU, damit ich auf unserem Acker meine Nachbarn besser verstehen lerne. Wir erfuhren, dass der Rückgang an Singvögeln in den vergangenen 10-15 Jahren so drastisch war wie noch nie. Schuld daran ist vor allem die intensive, industrielle Landwirtschaft, die den Vögeln keinen Raum mehr zum Leben läßt. Was können wir tun? Die Erntezeit erweitern, vorwiegend Lebensmittel und Blumen und Pflanzen aus ökologischem Anbau kaufen und somit die Erzeuger stärken, die uns und unseren Kindern die Chance auf eine Zukunft mit Vögeln ermöglichen. Wie Ihr wisst, haben wir von Sommer 2016-2017 in den USA bei Boston gelebt und nichts habe ich dort mehr vermisst als den morgend- und abendlichen Vogelgesang. Ein Sommer ohne Amseln, die von ihrer Warte aus singen oder Rotkehlchenerzählungen, das herrliche Geplauder der Mönchsgrasmücken oder der starke Ruf der Buchfinken oder des Zaunkönigs. Ich möchte ihre Stimmen einfach nicht missen. Der Winter ist schon lang genug.

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